Das Unmögliche wurde möglich…

Der Bärenstarke Gegener SC St. Valentin konnte tatsächlich in die Schranken gewiesen werden. In einigen guten Momenten wurde ein betrölpelter Titelanwärter überrascht und ehe es sich die Niederösterreicher versahen, hat die SPG einem weiteren sehr starken Team ein Schnippchen geschlagen.

Die Reservemannschaft der SPG hatte es schon wieder mit einem sehr starken Gegner zu tun. Die Gäste waren in vielen Belangen besser und der SPG gelang es nur sehr vereinzelt sie in Bedrängnis zu bringen. Besonders in der ersten Halbzeit konnten doch einige Chancen verbucht werden. Zu einem Tor hat es leider nicht gereicht und so muss man noch länger auf ein Erfolgserlebnis warten. Die Gäste gewannen letztendlich verdient mit 0:5!

Das Spiel der Kampfmannschaft gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Liga wurde von der SPG mit Spannung und viel Vorfreude erwartet. Der damit verbunden Respekt war durchaus vorhanden und dennoch war zu spüren, dass sich auch Chancen gegen den haushohen Favoriten ergeben könnten. Trotz der nominell top besetzten Niederösterreicher, war ein vehementes Auftreten von Anfang an nicht zu erkennen. Die Gäste agierten eher geduldig und keineswegs mit dem Elan der zu erwarten war. Einzelne Vorstöße konnten immer wieder gut entschärft werden und so waren Chancen auf Seiten der Gäste eher nicht die Regel. Die Heimischen waren bedacht die sehr guten Individualisten der Niederösterreicher nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das gelang nur mit konsequenter Defensivarbeit im Kollektiv. Eins gegen Eins-Situationen waren tunlichst zu vermeiden, können doch so Löcher in die Abwehrreihen der SPG gerissen werden. Wenn sich aber Gelegenheiten nach vorne anboten, waren die Heimischen in Person von Daniel Steinbauer brandgefährlich zur Stelle. Er war immer wieder lästig und als er den Verteidigern enteilt war, konnte er nur mehr mit einem Foul im Sechzehner gestoppt werden. Der fällige Elfer wurde leider vergeben und so dauerte es noch eine Weile bis der flinke Angreifer wieder entwischt war. Diesmal erledigte er den Job selber und überwand den Tormann der Gäste, der wohlgemerkt auch OÖ-Ligaerfahrung hat. Die Gäste waren geschockt! Trotz der unglaublich guten Fußballer in Ihren Reihen, gelang es Ihnen aber nicht noch vor der Pause zählbar dagegenzuhalten. Auch nach der Pause blieb widererwarten vorerst ein Feuerwerk der Niederösterreicher aus. Erst mir Fortdauer des Spiels wurden Sie stärker und krönten Ihre Drangphase mit einem schönen Ausgleichstreffer. Das Spiel schien zu kippen… aber nicht nach der Rechnung von einem Mann: Daniel Steinbauer! Er lenkt postwendend einen Freistoß von Fabian Hackl trocken unter dem Tormann ins Netz. Und es sollte noch Schlimmer für die überraschten Gäste kommen. Ein weiteres tolles Zuspiel von Fabian Hackl wurde von Daniel perfekt und einfach übernommen und ins untere linke Eck abgeschlossen. Die Freude war nun riesengroß und das Selbstvertrauen und der Wille der Heimischen, dieses Spiel zu gewinnen wuchs über sich hinaus. Die Gäste waren zum Schluss hin immer wieder gefährlich, konnten aber die wenigen guten Chancen nicht nutzen und ließen auch den notwendigen Nachdruck vermissen, der das Spiel noch drehen hätte können. Es war der Tag des David und so wiederholte sich die biblische Geschichte ein weiteres mal in Kaltenberg, im Herzen der Mühlviertler Alm. Der Riese südlich der Donau wird aber nun auf der Hut sein und dann ist mit den starken Gästen aus Niederösterreich auf jeden Fall wieder zu rechnen.