Am Ende ein glücklicher Punktgewinn in Rainbach

Nach einem verheißungsvollem Auftakt zuhause gegen Bad Zell, haben die Rainbacher der SPG klar aufgezeigt, wie schwer das Leben in der 1.NO sein kann. Die sehr disziplinierte und gut organisierte Heimmannschaft ließ kaum Chancen für SPG zu und hätte das Spiel letztendlich sogar gewinnen müssen. Doch wieder einmal war der Tormann der SPG WKL ein Spielverderber unserer Gegner.

Die Reservemannschaft der SPG war an diesem Nachmittag stark ersatzgeschwächt und hatte demnach gegen starke Rainbacher kaum etwas zu melden. Die Heimischen diktierten das Spiel fast nach belieben und gewannen letztendlich hochverdient mit 4:0. Obwohl sich die jungen Spieler der SPG „krampfhaft“ wehrten, müssen diese weiter auf den ersten Erfolg warten.

Die Kampfmannschaft sollte eigentlich vom Erfolg gegen Bad Zell beflügelt in das Spiel gegen Rainbach starten. Aber es war von Anfang an der Wurm drinnen. Besonders auch deswegen, weil die Heimischen äußerst geschickt und mit dem notwendigen Nachdruck agiert haben. Sie verstanden es die Stärken der SPG zu neutralisieren und lauerten ihrerseits geduldig auf die sich bietenden Chancen. Es war kein Feuerwerk von Rainbach und doch war das Gefühl präsent, dass sie nach Plan vorgingen und sie nur geduldig darauf warten mussten bis die Falle zuschnappt. Das Tor der SPG durch Daniel Steinbauer, welches aus einem Konter entstand, änderte nichts an der Situation. Eher verhielt sich die gesamte Mannschaft der SPG immer destruktiver und hoffte und bangte das Ergebnis in die Pause zu bringen. Dieses Muster war auch bei ein zwei weiteren guten Chancen der SPG zu erkennen, die aber nicht konsequent abgeschlossen wurden. Nach der Pause wurden die Heimischen noch dazu immer besser und hatten nun das Spiel und den Gegner klar unter Kontrolle. Wenn auch die zwingenden Chancen der Rainbacher nicht direkt vorhanden waren, lag der Ausgleich in der Luft. Nach dem gefühlten 45igsten Eckball der Heimischen war es dann soweit und so kullerte der Ball nach einem Gestocher ins Tor. Die Verunsicherung der SPG wurde bestraft und die Situation sollte nicht viel besser werden. So musste der gute Schiri gegen Ende des Spiels auf den Elfmeterpunkt zeigen, nachdem ein Spieler der Rainbacher gefoult wurde. Die, zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Führung für Rainbach lag in der Luft, wurde aber vom guten Tormann Michael Schöfer verhindert. Er konnte den Elfer parieren und somit den Punkt festhalten. Unterm Strich war es nicht der Tag für die SPG und dennoch konnte ein Punkt gutgeschrieben werden. Die Union Rainbach hingegen wird hadern, hatten sie doch am Ende alle Trümpfe in der Hand einen Dreier einzufahren.