Tore zu schießen ist ungleich schwieriger als sie zu verhindern…

Das Spiel auswärts in Rechberg wird von der SPG seit geraumer Zeit als äußerst unangenehm eingestuft. Die Rechberger sind zäh und voller Moral die kaum zu biegen ist. Besonders dann wenn dieser Gegner in Führung geht und seine Defensivstärke voll ausspielen kann ist es sehr schwer etwas mitzunehmen. Wenngleich die SPG immer näher an einen Dreier heran rücken kann reicht es letztendlich noch nicht ganz für einen Sieg!

Die Reservemannschaft hat es traditionell etwas leichter gegen die Union Rechberg! Ein Unterschätzen hat es dennoch nicht geben und so siegte die Mannschaft der SPG recht unspektakulär mit 0:6. Unaufregend deswegen, weil sich die Heimischen kaum über die Mittellinie wagten und es dadurch den Anschein machte, dass sie bereits mit einer überschaubaren Höhe der Niederlage zufrieden wären. Die mäßige Leistung der SPG und die äußerst destruktive Spielweise der Rechberger konnte dann die Niederlage des Vorletzten mit 0:6 eingrenzen. Torschützen waren: Manuel Sturm 2x, Alexander Penz, Marek Toth, Simon Stangl, Oliver Wansch

Die Kampfmannschaft bekam es wieder mit einem anderen Kaliber zu tun und nachdem die Linien am Spielfeld endlich nachgezogen waren ging es mit etwas Verspätung los. Die Union Rechberg war zu Beginn äußerst ambitioniert und hat vor eigenem Publikum phasenweise versucht Pressing zu spielen. Sehr wirksam konnten sie es jedoch nicht aufrechterhalten, vielmehr war es ein Freistoß in Minute 10 der zum Déjà-vu für die SPG wurde. Wie vor einem Jahr war es die idente Situation welche die Heimischen zur Führung ausnutzen konnten. Spielerisch war die SPG besser und hatte jetzt auch gute Chancen, doch wieder wurden diese nicht genutzt. Wenn du alleine auf den Tormann von Rechberger zuläufst, sollte dieser keine Chance mehr haben… und doch wollte es nicht sein. Anders in der 27. Minute: Nach einem Mustergültigen Angriff über Fabian Hackl konnte Lukas Reithmayr den verdienten Ausgleich erzielen. Weitere Situationen folgten und die Heimischen kamen immer mehr in Bedrängnis. Wenn, dann konnten diese sich durch starkes Zweikampfverhalten einen Vorteil verschaffen und kamen so zu ihren Möglichkeiten. Übertrieben hatte es der tschechischen Routinier der einen Zweikampf wie ein übermotivierter 17-jähriger führte und den jungen Daniel Steinbauer von hinten von den Beinen holte. Nach diesem Aufreger ging es in die Halbzeit. Nach der Pause sollte sich der Legionär wiederum negativ in Szene setzen. Nach einem Offensivfoul mit Ansage und nach Muster wurde er vom Schiri durchschaut und vorzeitig unter die Dusche geschickt. Mit einem Mann weniger war für die Rechberger alles klar: Es muss eine Verhinderungstaktik eingeschlagen werden um zumindest noch einen Punkt zu ergattern, denn die SPG wurde zusehends stärker. Das Abwehrpollwerk zog sich nun wie schon im Frühjahr weit in die eigene Hälfte zurück und agierte äußerst destruktiv. Tolle Chancen konnten sie dennoch nicht verhindern. Fabian Hennerbichler vergab zweimal und auch Lukas Reithmayr konnte alleine vor dem zweiten tschechischen Legionär die Angriffe nicht vollenden. Viele weitere gute Möglichkeiten wurden entweder durch eines der 20 Beine der Heimischen vereitelt oder sonst ein Störfaktor schlich sich ein um nicht doch in Führung zu gehen. Die Rechberger hatten ihre sporadischen Möglichkeiten nur durch Freistöße oder Eckbälle die sich immer wieder ergaben, die aber alle relativ harmlos verliefen. Ein Weitschuss aus 30 Metern an die Latte der Gäste sorgte schon für Aufregung beim heimischen Publikum, aber auch er konnte nichts an der Tatsache ändern, dass die SPG dem Sieg viel näher war. Zu guter Letzt hat auch noch der eingewechselte Sebastian Bauer die gute Chance vergeben einen Lucky Punch zu setzen und so blieb es beim 1:1 Unentschieden, das die Rechberger wie einen Sieg feierten. Auch wenn es noch nicht ganz gereicht hat, wird die Zeit kommen, an dem die SPG gegen ähnliche Gegner wie Rechberg in Führung gehen wird und dann darf man gespannt sein, was die Gegner in der Kategorie Union Rechberg zu bieten haben.

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