Es ist und bleibt schwer zu gewinnen in der 2. NO

Es ist eine äußerst ausgeglichene Gruppe, diese 2 Klasse Nordost. Das hat das vergangene Wochenende in Windhaag wieder einmal gezeigt. Es ist ungemein schwer zu gewinnen und bei den kleinsten Unzulänglichkeiten geht es in eine Richtung die du dir nicht wünscht, die du dann aber kaum mehr beeinflussen kannst. Somit bleiben die heiß begehrten 6 Punkte in Windhaag bei Perg.

Der Reserve war die Schwere der Aufgabe durchaus bewusst! Auf dem kleinen Platz ist in 90 Minuten alles möglich und gegen einen der besten Gegner der Liga wird es nur mit einer Topleistung gelingen zu Punkten. Diese gute Leistung ist leider ausgeblieben und zudem konnten die Heimischen ihre Stärken in der Offensive sehr gut ausspielen. Zu sorglos ging man mit den Angreifern der Perger Spielgemeinschaft um, die viel zu oft klare Chancen vorfanden. Wenn dann obendrein die eigenen guten Chancen vergeben werden, kannst du auswärts nichts holen und so musste man sich seit langem wieder einmal und das nicht unverdient mit 2:1 geschlagen geben. Torschütze für die SPG war Alexander Penz!

Dementsprechend konzentriert ist man dann auch in die Partie gestartet. Mehr noch, die Gäste waren von Beginn weg die bessere Mannschaft. Vorne wurde gefällig kombiniert und hinten hatte der Meisterschaftsfavorit kaum etwas zu melden. Folgerichtig fiel dann auch das Tor, welches der junge Fabian Hennerbichler nach schöner Stanglervorarbeit von Dominik Piber vollendet hat. Es folgen weitere gute Momente der Gäste die aber nicht gut zu Ende gespielt wurden. Dann eine Standard der Heimischen, die sonst eigentlich kaum Gefahr ausstrahlen konnten. Und schwuptiwupp stand es 1:1. Ein individueller Fehler ermöglichte den glücklichen Ausgleich. Nur einige Minuten später eine Pingpongflanke die gefühlt achtmal abgefälscht wurde und wieder stand der Stürmer goldrichtig und brachte die Heimischen viel zu leicht in Führung. Danach wurden die Gäste noch stärker und hatten eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen. Als dann in der zweiten Hälfte der Ausgleich durch Fabian Hennerbichler fiel, kam die perger SPG gehörig ins Wanken. Zu Fall konnte sie jedoch nicht gebracht werden und das lag wohl alleine an den Ungeschicken der Gäste, die immer wieder an den besten Gelegenheiten scheiterten. Die Mannschaft der SPG WKL wollte von nun an nicht glauben, dass sie den letzten Zug nicht schafften und wurden mit Fortdauer des Spiels immer ungeduldiger und obendrein auch unkonzentrierter. Das sollte sich schwer rächen, denn zum Ende des Spiels hatten auch die Heimischen riesige Chancen den Siegtreffer zu erzielen. Aber auch dort fehlte vorerst noch das letzte Quäntchen Glück. In allerletzter Minute war es dann soweit und die Gäste wurden für ein eigentlich gutes Spiel sehr hart abgestraft. Nach einem schlechten Zuspiel im Mittelfeld kamen die Heimischen zum Ballgewinn und ließen durch ein schnelles Spiel der SPG WKL keine Abwehrchance mehr. Kurz darauf war das Spektakel zu Ende und es blieb unterm Strich ein glücklicher Sieg des neuen Tabellenführers, der eindrucksvoll gezeigt hat wie es geht Tore zu schießen und dadurch solche Spiele zu entscheiden. Die junge SPG WKL darf sich über ein gutes Spiel freuen, wird aber noch lernen müssen, dass die letzten Schritte vor dem Tor nicht leicht und von größter Wichtigkeit sind, um in engen Spielen letztendlich Punkten zu können.

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