Eigenbau schlägt Transferkönig…

Das erwartet schwere Spiel für die SPG hat sich mit dem ATSV Langenstein am Samstag tatsächlich eingestellt. Die guten Offensivspieler des Gegners haben einige Male eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie nach vorne hin sehr gefährlich sein können. Hinten war der Gegner aber nicht immer sattelfest, weswegen die SPG zahlreiche Chancen vorgefunden hat und letztendlich das Spiel auch gewinnen konnte.

Die Reserve hatte am Samstag mit Langenstein ein Team zu Gast, das mit einem Sieg tabellarisch sogar an der SPG vorbeiziehen hätte können. Am grünen Rasen hat es Langenstein aber kaum geschafft die den guten Tabellenplatz zu untermauern. Von Beginn an war die SPG Herr der Lage und kontrollierte ganz klar das Geschehen. Das frühe Tor durch Marek Toth erleichterte natürlich die Aufgabe und machte es den Gästen noch schwerer irgendwie ins Spiel zu kommen. Mit guten Einzelaktionen versuchten sie sich immer wieder durchzusetzen um dadurch doch etwas Gefahr auszustrahlen. Aber zu gut standen die Reihen der SPG und so verlief alles Bemühen letztendlich im Sand. Wenn sich dann die Fehler auf Seiten der Gäste einschlichen, konnte die SPG hart und schnell zugeschlagen und so die notwendigen Tore erzielen. Die Schlussphase des Spiels wurde von der SPG nicht mehr sehr gut geführt, weswegen letztendlich ein noch höherer Sieg ausblieb. Eine kleine Unachtsamkeit des Tormannes auf Seiten der SPG hat für das Ehrentor der Gäste gesorgt die dadurch wenigstens Ergebniskosmetik betreiben konnten. Nichts desto trotz konnte gegen den Vierten der Tabelle ein tolles Ergebnis eingefahren werden. Wenn auch der komfortable sechs zu eins Sieg letztlich keiner Glanzleistung der SPG entsprungen ist, war man mit dem Ergebnis unter dem Strich nicht unzufrieden.  Gratulation dazu! Weitere Torschützen: Marek Toth 2x, Philipp Brandstätter 2x und Martin Hackl 2x

Die Kampfmannschaft hatte einen guten Gegner zu Gast, der sich mit den vielen namhaften Verstärkungen zurecht Hoffnungen machen kann, in der Tabelle ganz vorne mitspielen zu können. Teils bestückt mit Spielern aus der Landesliga und Co legten diese gleich furios los und kaum saßen die Zuseher auf ihren Plätzen, lag der Ball in der zweiten Minute schon am Elferpunkt. Der bekannteste Angreifer der Gäste wurde im verbotenen Bereich zu Fall gebracht. Den fälligen Elfer brachte er aber nicht am guten Tormann Michael Schöfer vorbei. Die Gäste versuchten weiter Druck zu machen, kamen aber vorerst eher nur durch Freistöße und lange Outeinwürfe gefährlich vor das Tor der SPG. So glitt ein Kopfball der Gäste nur hauchdünn über das Gehäuse der SPG, die in dieser Situation nur mehr hoffen und bangen konnte. Durch einen schnellen Vorstoß der Heimischen stand plötzlich Daniel Steinbauer alleine vor dem Tormann des Gegners, der hier aber nicht zu bezwingen war. Dann wieder ein Standardball der Gäste, der nur unzureichend geklärt werden konnte. Die Folge war ein munteres Tontaubenschießen im Strafraum der SPG, der Ball fand aber nicht den Weg vorbei an den vielen Beinen der mutigen Verteidiger. Dann eine gute Aktion der beiden Jüngsten am Platz und plötzlich stand Daniel Steinbauer mutterseelenalleine am Sechzehner. Mit ein bisschen Glück überwand er den guten Tormann der Gäste und stellte nicht unverdient auf 1:0, da die SPG in dieser Phase bereits mehrere gute Gelegenheiten vorfand. Mitte der ersten Halbzeit fiel die Defensive der Gäste in einen Zustand der groben Unordnung und die jungen Kicker der SPG nutzten dies gekonnt aus und stellten auf 2:0 durch Fabian Hennerbichler. Ein toller Pass vom Kapitän leitete das Tor mustergültig ein. Mit ein wenig mehr Glück im Abschluss hätte diese Schwächephase der Gäste das Spiel bereits vorentscheiden können. 3 – 4 mal rannten die Angreifer der SPG alleine aufs Gehäuse zu, sie konnten den guten Tormann aber einfach nicht überwinden. Die zweite Hälfte begann mit einer geänderten Defensive der Gäste, was sich schnell bemerkbar machte. Und der Anschlusstreffer sollte Langenstein ebenfalls schnell gelingen. Nun begann das große Zittern der Heimischen die sich wieder weit zurückzogen und abwarteten was wohl passieren würde. Standards, lange Bälle und viel Kampf und Krampf war die logische Folge. Die vereinzelten Konter der SPG blieben zwar gefährlich, aber letztendlich wirkungslos. Dann sogar ein Lattenschuss durch die Gäste bei dem die SPG abermals Glück hatte. Bei einem Freistoß der wohl von einem eigenen Spieler der SPG ins Tor verlängert wurde, wurden die Gesichter lang auf Seiten der SPG und in dieser Phase war Langenstein psychologisch im Vorteil. Die SPG hatte aber postwendend die richtige Antwort parat und konnte durch den jungen Daniel Steinbauer wieder schnell in Führung gehen. Eine gute Hereingabe vom Kapitän Dominik Piber konnte mit ein wenig Fortune über den Tormann ins obere Eck befördert werden. Nun saß der Frust bei den Gästen tief, sodass sich ein Verteidiger der Gäste zu einer emotionalen Handlung hinreißen ließ. Nach einem Foul spitzte er den Ball einfach weg, welcher aber unglücklicherweise genau in Richtung des Schiris ging. Dieser hatte das wohl falsch interpretiert und so stellte er den Spieler vom Platz. Das schönste sollte aber zu Schluss kommen. Es war ein gekonnter Schlänzer mit Links des starken Dominik Piber vom Strafraumeck über den Tormann genau ins lange Eck. Somit war auch der gute Tormann der Gäste ein weiteres Mal geschlagen und das Spiel endgültig entschieden. Über die gesamte Spielzeit war es wieder nicht die beste Leistung der SPG! Die starken Momente waren aber letztendlich spielentscheidend und so konnten die drei wichtigen Punkte auf Seiten der SPG verbucht werden.

Die Aufgaben werden aber nicht leichter und so bleibt keine Verschnaufpause. Mit der Reise nach Windhaag am kommenden Sonntag, steht wohl eines der schwersten Auswärtsspiele auf dem Programm. Die jungen Wilden der SPG haben aber auch hier nichts zu verlieren. Der Druck liegt bei der SPG Perg/Windhaag, die natürlich den sofortigen Wiederaufstieg ins Visier genommen haben.

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