Ein Hauch von Bezirksliga in Weitersfelden

Beim vergangenen Heimspiel, gesponsert von Puchner Manfred Holz-Einkauf-Verkauf Lagerhaus war mit der Askö Luftenberg ein interessanter Gegner zu Gast. Nicht weniger als neun Neuzugänge hatte die Mannschaft im Sommer zu verzeichenen. Besonders profitiert hat der Gegner durch die Auflösung von St. Georgen an der Gusen wonach mehrere Bezirksligaspieler den Weg zum Nachbarn angetreten haben. Wie sich das ausgewirkt hat werden wir nun näher erläutern.

Schon in der Reserve war erkennbar, dass der Gegner gespickt mit Spielern war, die auf Grund der Wechsel kein Stammleiberl mehr in der aktuellen Kampfmannschaft haben. Dem entsprechend motiviert und engagiert ist der Gegner zu Beginn aufgetreten und hatte klar die besseren Chancen. Einmal konnte aber unser Tormann Oliver Pehamberger und die Stange schlimmeres Verhindern und ein weiteres Mal hat der Angreifer der Gäste den Ball kläglich neben das fast leere Tor gesetzt. Mit Fortdauer des Spiels konnte sich aber die SPG immer besser auf das aggressive Spiel der Gäste einstellen und kam nach einem Lattenkopfball des Spielertrainers Marek Toth und dem anschließenden Abstauber durch Martin Hackl zum Führungstreffer. Das Zwei zu Null war ein toller Schuss von Klaus Stellnberger, der den Ball genau neben den Pfosten unhaltbar unterbrachte. Bis zur Halbzeit wurde nun das Spiel durch die SPG relativ klar kontrolliert. Luftenberg konnten hinten den Ball zwar gut behaupten, nach vorne blieben sie aber eher ungefährlich. In Hälfte zwei dann ein ganz ähnliches Bild. Die Gäste wollten von hinten den Ball gut laufen lassen um so die SPG auszuspielen, was zwar ansatzweise gut aussah aber kaum Raumgewinn brachte. Wie es gehen könnte hat die SPG dann in vier weiteren Toren gezeigt. Anstatt quer, wurde steil gespielt und die tollen Hereingaben von Martin Hackl oder Marek Toth wurden verwertet. Philipp Brandstätter, Mark Toth, Sebastian Bauer und der junge Oliver Wansch erhöhten das Ergebnis mustergültig. Den durchaus engagierten, in der zweiten Hälfte aber überforderten Gästen, war dann nach einem Eckball der Ehrentreffer vergönnt. Eine tadellose Leistung unserer Reserve an diesem Nachmittag bescherte den dritten Sieg in Serie. Gratulation zur guten Leistung.

Die Kampfmannschaft wollte natürlich ebenfalls eine gute Leistung im zweiten Heimspiel der Saison zeigen. Es war aber mehr als klar, dass mit Luftenberg ein Gegner zu Gast war der neben einem prominenten Trainer auch sehr gute Spieler mitbrachte. Und so war man von Anfang an auf der Hut um nicht in Rückstand zu geraten. Aber auch der Gegner war auf eine kompakte Defensive bestrebt und so entwickelte sich ein eher leises und unspektakuläres Abtasten. Keiner wolltre die Hosen runter lassen und so waren Chancen Mangelware. Es waren eher Ansätze zu sehen, die sich zu Chancen entwickeln hätten können, wäre nicht das schlechte Abspiel oder ein Zögern im 1 gegen 1 gekommen. Dann eine tolle Einzelaktion des jungen Fabian Hennerbichler nach Vorarbeit des noch jüngeren Daniel Steinbauer. Fabian tankt sich in den Sechzehner und schob den Ball trocken ins lange Eck und ließ dem Golie keine Chance. Ein wichtiger Akzent zu diesem Zeitpunkt, das dem Spiel die notwendige Wende geben sollte. Leider blieb diese aber vorerst aus und so plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Es blieb bis zur Halbzeit beim knappen Vorsprung. In zweiten Durchgang war nun schon zu erkennen, dass die Gäste mehr wollten und hatten von nun an mehr Ballbesitz und strahlten mehr Dominanz aus. Zum Glück der SPG aber nur in den ungefährlichen Zonen und da die Heimischen konzentriert in ihrem Abwehrverhalten blieben, kam es kaum bis zu keiner nennenswerten Torchance für die Askö Luftenberg. Die SPG ihrerseits versuchte die Fehler der Gäste zu nutzen und durch schnelle Vorstöße gefährlich zu werden. So geschehen nach einem schönen Angriff über die rechte Seite wo letztendlich Fabian Hackl einen scharfen Stangler zur Mitte brachte. Der Verteidiger der Gäste konnte vor dem herannahenden Angreifer der SPG nur mehr so unglücklich klären, dass der Ball schließlich ins eigene Tor kullerte. Die SPG hatte jetzt noch mehr Druck durch den geheimen Titelanwärter erwartet und versuchte durch noch konzentrierteres Verteidigen, was mitunter auch gut gelungen ist, dagegenzuhalten. Luftenberg konnte dadurch kaum Gefährliches produzieren und so war es dann ein abgefälschter Freistoß der in den letzten Minuten doch noch zum Anschlusstreffer geführt hat. Schon zuvor hätte die SPG aber durch eine tolle Chance den Sack zumachen können oder müssen. Letztendlich konnte die SPG mit keiner berauschenden Leistung die drei Punkte zu Hause verpacken und bleibt so nur durch den absoluten Titelkandidaten aus Tragwein geschlagen. Dieser Trend sollte natürlich weiter anhalten, die Gegner werden aber nicht leichter und so muss auch nächste Woche auswärts in Pierbach, die derzeit auf dem zweiten Platz rangieren, eine Topleistung passieren um ebenfalls wieder punkten zu können.

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