Auswärts in Langestein 2:1 verloren

Das Spiel gegen Langenstein sollte eines werden, dass ohne Druck angegangen werden kann. In der Tabelle war alles entschieden und so wollte man munter drauf los spielen und schauen was geht wenn die jungen Burschen ohne Druck zeigen können was sie drauf haben. In der ersten Hälfte hat es sehr gut funktioniert! Im zweiten Durchgang ließ in den entscheidenden Situationen die Konzentration nach, weshalb man schlussendlich nicht zufrieden sein darf und kann.

Die Reservemannschaft ist schon länger fix Meister und so fällt es schwer sich auswärts gegen einen Nachzügler zu motivieren. Zudem hat die Hitze ihren Beitrag dazu geleistet, dass man es erst einmal sehr gemächlich angehen ließ! Die Heimischen waren Motiviert und zeigten schon vor dem Spiel dass sie den Meister unbedingt ärgern wollen. Sehr viel mehr als ein lupenreines Eigentor der SPG und einen Elfer konnten Sie aber nicht für sich verbuchen. Durch zwei Tore von Marek Toth, stand es schließlich zur Halbzeit 2:2! Dass die Gäste mit dem bisher Gezeigten mehr als unzufrieden waren, konnte man in der zweiten Halbzeit von Beginn an sehen. Sechs Tore konnten noch erzielt werden, bei denen sich der Kreis der Motivation von Langenstein in alle Einzelteile aufgelöst hat. Mark Toth konnte noch dreimal treffen, Thomas, Schmalzer, David Schmalzer und Holger Schaller trafen jeweils noch einmal ins Schwarze. Schließlich hieß es 8:2 für die SPG WKL! Bei mehr Konsequenz hätte der Sieg auch viel höher ausfallen können oder müssen. Die Heimischen konnten aber durch taktisches Einschläfern der Partie eine noch höhere Niederlage hintan halten. Das knacken der Hunderttoremarke der SPG WKL konnten sie aber nicht mehr verhindern. David Schmalzer hat dieses historische hundertste Tor der SPG WKL geschossen!

Die Kampfmannschaft wollte gegen den Nachzügler eine gute Leistung zeigen. Dies ist nur in der ersten Hälfte gelungen. Durch immer wieder gute Pässe in die Schnittstellen konnte Dominik Piber gut eingesetzt werden. Von dort wurden dann die Löcher über die Seite gesucht und so konnten sich Fabian Hackl oder Daniel Steinbauer immer wieder gut in Szene setzen. Die Abwehr der Heimischen hatte wenig Zugriff und bei der einen oder anderen Angriffsaktion Glück dass sie nicht in Rückstand gerieten. Fabian Hennerbichler war es dann der alleine auf den Tormann der Heimischen zulief, diesen aber nicht überwinden konnte. Die Langensteiner waren kaum gefährlich. Wenn, dann meistens bei Eckbällen oder Freistößen. Zählbares Kapital konnten sie aber auch nicht daraus schlagen, zu gut waren die Angreifer bei der Abwehr der SPG aufgehoben. Im Durchgang zwei schien das Spiel der SPG wie gehemmt und vom Fußball spielen verlagerte sich das Geschehen eher ins Ball wegschlagen oder ins unkontrollierte und hastige Agieren mit dem Ball. Das hat der Gegner nun besser genutzt und konnte durch die immer wieder auftretenden Fehler der SPG des Öfteren gefährlich werden. Das Tor hat aber Sebastian Schmalzer für die SPG geschossen. Ein Freistoß der mitten durch die sich auflösende Mauer ging, fand etwas glücklich den Weg ins Tor. Nun war Langenstein gefordert und konnte schon drei Minuten durch einen haarsträubenden Fehler der Hintermannschaft der SPG ausgleichen. Die Unstimmigkeiten der SPG-Abwehr nahmen kein Ende und so kam es im Strafraum der SPG immer wieder zu brenzlichen Situationen. Als dann in der 86 Minute der Schiri auf Handelfmeter entschied hat sich das Schicksaal gänzlich gegen die SPG entschieden. Ein Verteidiger wurde aus kurzer Distanz hart an der Grenz des Sechzehners angeschossen. Doppeltes Pech, da er auf Grund der kurzen Distanz die Hand nicht mehr aus dem Spiel bringen konnte und ob das Hand überhaupt im strafbaren Bereich war, bleibt letztendlich auch ungeklärt… Fakt ist, dass Langenstein den Elfer verwertet hat und so das Spiel für sich entscheiden konnte. Gratulation an den ATSV Langenstein!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.