Auswärts in Pantaleon war es sehr schwer

Die Mannschaft hat sich eigentlich von ihrer besseren Seite gezeigt. Gegen den starken Tabellenführer war aber über die gesamte Spielzeit kein Kraut gewachsen. Die Spielstärke der Heimischen knabberte kontinuierlich an den Kräften der SPG, die schließlich den entscheidenden Treffer hinnehmen musste!

Viel bitterer gestaltete sich die Niederlage der Reservemannschaft. Gegen einen komplett destruktiven und defensiven Gegner musste man sich mit 5:2 geschlagen geben. Der Gegner hatte zwei Chancen, lebte von zwei Eigenfehlern und machte aus einer abseitsverdächtigen Position heraus ein Tor. Das macht insgesamt 5 Tore! Die SPG verzeichnete gefühlte 37 Chancen und konnte nur zwei davon ins Treffen führen. Ein Spiel das bitterer wohl kaum sein könnte und eine Erkenntnis die es zu schlucken gibt und von der man lernen kann und soll, wenn man dem Spiel doch etwas positives abgewinnen möchte. Marek Toth hat für die SPG zweimal getroffen!

Die Kampfmannschaft hatte von Anfang an einen schweren Stand machte die Sache aber gut und konnte den Heimischen in der ersten Hälfte Paroli bieten. Aus einer guten Abwehr konnte man sogar drei gute Möglichkeiten kreieren und mit ein bisschen mehr Entschlossenheit hätten  Fabian Hennerbichler, Dominik Piber oder Philipp Brandstätter sogar den Führungstreffer erzielen können. Natürlich hatten auch die Heimischen Chancen und so hat einmal sogar das Aluminium gerettet. Ein scharfer Schuss von rechts klatsche von der Stange entlang der Torlinie in die Hände vom guten Tormann Michael Schöfer. Bei druckvollem Spiel gab es noch weitere Gelegenheiten für die Pantas die viel versuchten aber noch glücklos agierten. In Hälfte zwei ließen die Heimischen nicht nach und zerrten durch ein gutes Kombinationsspiel immer wieder an den Kräften der Gäste die sich nun kaum mehr entscheidend befreien konnten. Zu groß war das Übergewicht im Mittelfeld und zu energisch die Angriffe über die Außenbahnen. Chancen waren die logische Folge, die aber bis dahin erfolgreich verhindert werden konnten. Das Tor nach zwei Drittel der Spielzeit war dann etwas glücklich aber auch nicht weniger verdient. Nach einem Durchbruch auf der rechten Seite klatschte der Ball von der Stange direkt auf das Schienbein des ungarischen Stürmers der Pantas der so nur mehr den Ball über die Linie drücken konnte. Nun war der Bann merklich gebrochen, Pantaleon wollte ab dem Zeitpunkt nicht mehr sehr viel mehr investieren und die SPG konnte kaum mehr zusetzen. Zu groß schien der Laufaufwand der ersten 75 Minuten und so waren die Akkus sichtlich leer geworden. Unterm Strich hat St. Pantaleon wohl einen wichtigen und riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht und die SPG kann mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Die Punkteausbeute freilich, ist und bleibt aber wenig erfreulich.

Beim nächsten Heimspiel am kommenden Samstagabend in Kaltenberg ist die Askö Luftenberg zu Gast. Die SPG WKL freut sich natürlich wieder über jeden treuen und neuen Fan der sich an diesem Spektakel beteiligen möchte.

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