Auch Auswärts keine Befreiung

Rechberg befindet sich in einer guten Phase und konnte diese am Samstag auch fortsetzen. Die SPG findet und findet nicht aus der Spur, auch wenn die Anstrengungen verstärkt werden.

Die Reserve hatte an diesem Tag keine großen Probleme mit dem Gegner, der aber wiederum beherzt gekämpft hat. Die Unterschiede liegen in der Abgeklärtheit mit der der die Truppe der SPG derzeit spielt. Geduldig wird auf die Chancen gewartet die sich in jedem Spiel früher oder später ergeben. Wenn sie dann noch halbwegs genützt werden, kann ein Spiel schon mal 11:0 enden. Interessant ist auch, dass die SPG nicht über einen Premiumschützen verfügt, sondern die Treffer durch Spieler quer durch die Bank geschossen werden. So waren es an diesem Tag sechs verschiedene Schützen die getroffen haben. Manuel Sturm 1x, Martin Hackl 1x, Holger Schaller 2x, Simon Stangl 2x, Klaus Stellnberger 1x, Sebastian Schmalzer 3x waren es die sich in die Schützenliste eintrugen und so die Reserve äußerst unberechenbar machen. Wohl ein weiterer Pluspunkt der immer wieder ausgespielt werden kann. Auf jeden Fall gebührt dem Team eine Gratulation für die bis jetzt gezeigten Leistungen!

Die Kampfmannschaft hat wieder einmal sehr beherzt und gar nicht schlecht begonnen. Waren die ersten 20 Minuten des Spiels klar in der Hand der SPG. Ein Tor durch Franz Nötstaller und zwei, drei weitere gute Chancen durch Fabian Hennerbichler und Franz Nötstaller waren die gute Ausbeute dieser ansprechenden Phase. Dann kam aber Rechberg immer besser auf und erkämpfte sich mit einem Freistoß nach dem Anderen und vielen Eckbällen ein Übergewicht. Gefährlich waren sie kaum, aber wenn du gefühlte 30 Freistöße in die gefährliche Zone spielst, kann schon mal was passieren. Und so kam es dann auch in der Minute 45! Kurz vor der Pause gab es einen weiteren Freistoß aus halblinker Position, der nicht einmal sehr gut geschossen war, den Weg ins Tor aber trotzdem irgendwie fand. Der psychologische Rückschlag war perfekt und so konnte man sich auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht wirklich befreien und die Freistoßserie ging unfauhölich weiter. Der Legionär der Heimischen wurde immer wieder schlecht attackiert, sodass er mit leichten Mitteln zu ruhenden Bällen kam, die immer wieder gefährlich waren. Dem entscheidenden Tor für Rechberg ging dann auch ein Freistoß voraus, der nicht richtig geklärt werden konnte, sodass die Gastgeber nur noch einschieben mussten. Das war bereits die Vorentscheidung, denn Rechberg brauchte nun bei jeder Unterbrechung sehr lange um sich wieder mit Fußball zu beschäftigen und die Gäste legten ohnehin wenig Mut zu Tage um den Bock noch umzustoßen. So blieb es beim enttäuschenden Spiel mit einem enttäuschenden Ergebnis.

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