Tristesse in Lasberg

Das zweite Auswärtsspiel in Folge für die SPG in Lasberg ließ vieles offen von dem was man sich erwartet oder vorgenommen hatte. Man fand eigentlich nie richtig ins Spiel und so wurden auch nur wenige Chancen kreiert um der guten Defensive der Heimischen gefährlich zu werden. Daniel Steinbauer scheiterte nach einem Eckball am Hintermann der Lasberger und eine gute Hereingabe von Lukas Himmelbauer fand nur unzureichend einen Abnehmer. Weitere sich anbahnende Gelegenheiten wurden immer früh genug von den Lasbergern entschärft bevor sie überhaupt für Gefahr sorgen konnten. Anders agierte die Union Lasberg die mit einem 2 Klassen stärkeren Legionär zu sehr vielen guten Gelegenheiten kam und vier davon nutzen konnte. Der tschechische Stürmer hatte immer wieder sehr erfolgreich seine Füße im Spiel und hat somit den klaren Unterschied ausgemacht. Letztendlich war es eine Arte Lehrspiel für die jungen SPGler, denen klar vor Augen gehalten wurde, dass jede Mannschaft in dieser Liga über Spieler verfügt, die jederzeit Spiele für sich entscheiden können. Gerade auch dann wenn man diesen Spielern genug Platz gibt um sich entsprechend entfalten zu können.

Das Agieren der Reservemannschaft war unglücklich und teilweise auch unvermögend. Teils hochkarätige Chancen wurden vergeigt oder kläglich vertändelt. Glück und Unglück liegt im Fußball eng beisammen, dass aber ein gewisses technisches Potential das Glück fördert, sowie technische Unzulänglichkeiten das Unglück anziehen, musste die Reserve der SPG an diesem Tag schmerzlich erfahren. Positiv war die Art und Weise wie sich die Mannschaft bis vor das Tor präsentiert hat und die Union Lasberg vor große Probleme gestellt hat und diese kaum zu Chancen kommen ließ.

Im Fußball speziell und im Sport im Allgemeinen gibt es immer wieder neue Chancen, welche genutzt werden möchten. Daher hilft der Blick nach vorne, wenn wieder neue interessante Aufgaben auf die jungen Spieler der SPG WKL warten.