Harte Realität in der 1.NO

Mit großer Spannung hat man den Einstieg in die 1. Klasse NO erwartet. Umso ernüchternder fühlte sich die harte Realität der gehobenen Anforderungen an. Schon in der Reserve wurde der SPG aufgezeigt, dass Fehler gnadenlos bestraft werden und eine gewisse Inkonsequenz vor dem Tor nicht zum gewünschten Erfolg führen kann. Obwohl das Spiel von den heimischen nicht soo schlecht geführt wurde, entschieden eine Korner, ein Elfer und ein folgenschwerer Fehler das Spiel zu Gunsten der Gäste. Das Tor der SPG war eine schöne und schnelle Kombination über Julian Rockenschaub welche unser Martin Hackl gut abschließen konnte. Das 3:1 für St. Oswald war aber verdient und kann nur dazu anspornen besser zu werden!

Ähnlich erging es der Kampfmannschaft gegen den an diesem Abend recht guten Gegner aus St. Oswald. Gespickt mit Legionären und guten Spielern aus der Umgebung deuteten die Gäste schnell an was sie zum Meisterschaftsauftakt vorhatten. Die Heimischen brauchten indes noch ein wenig bis sich herumgesprochen hat, dass St. Oswald über starke Individualisten verfügt und so kamen diese schnell zu guten Chancen. Ein Kopfball ans Lattenkreuz war eine davon. Erst nach und nach konnten die Heimischen sich etwas Luft verschaffen und hatten ebenfalls die eine oder andere Chance, die sie aber nicht verwerten konnten. In der torlosen 1. Hälfte war aber ein klares Chancenplus war aber auf Seiten der Gäste zu notieren.

Im zweiten Abschnitt war es zuerst Daniel Steinbauer der alleine vor dem Tormann aus Gutau auftauchte, den Ball aber über das Tor hob. Just in der Phase in der sich die Heimischen etwas in Sicherheit wägten, schlug der links Außen aus Neumarkt zu und schoss nach einer guten Einzelleistung zum 0:1 für die Gäste ein. Das Spiel war in dieser Phase keineswegs einseitig, aber wiederum blitzte die individuelle Klasse der Gegner in Form eines Legionärs auf. Der tschechische Stürmer nutzte einen Stellungsfehler der SPG geschickt aus und ließ ab diesem Moment der Verteidigung der Heimischen keine Chance mehr. Kurios verhielt sich der Schiri bei dieser Aktion. Der Ball war noch nicht im Tor, als er das Spiel mit seinem Pfiff unterbrach und danach den Treffer dennoch anerkannte. Eine klare Verfehlung, da nach der Unterbrechung des Schiris das Spiel mit einem Schiedsrichterball hätte fortgeführt werden müssen. Es sei aber an dieser Stellte auch angemerkt dass der Stürmer nicht im Abseits stand und es keinen Grund gegeben hat das Spiel zu unterbrechen.

Nach dem schon fast vorentscheidenden 0:2 für St. Oswald häuften sich die Chancen der Gäste, da die Heimischen nun mehr riskierten. Das Risiko wurde bei einer unglaublichen Chance der Heimischen aber nicht belohnt. Ein inkonsequenter Abschluss alleine vor dem Tor verhinderte den Anschlusstreffer. Besser machte es der Legionär aus Tschechien, der mit einem etwas glücklichen Schuss aus der Distanz die Entscheidung zum 0:3 herbeiführen konnte. Unterm Strich hat der Gast aus St. Oswald verdient gewonnen, die individuelle Klasse der Spieler mit guter Qualität hat den doch deutlichen Unterschied ausgemacht. Die Gäste haben gezeigt wie es gehen kann in dieser Klasse Spiele zu gewinnen.